Manchmal habe ich Lust, mir ein neues populärwissenschaftliches Buch zu kaufen. Dann stiefele ich entschlossen in die Buchhandlung, stelle mich in bester Cowboy-Manier vors Regal – und drehe dann wieder um und stürme mit fest zusammengepressten Augenlidern wieder nach draußen. Weizen macht dumm. Zucker auch. Handys auch. WLAN auch. Und wenn wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren wollen, dann dürfen wir nur noch rotes Gemüse essen, nur noch mit dem linken Fuß aufstehen und müssen außerdem alle zwei Monate drei Katzen bei Vollmond opfern. Vielleicht noch die Seminare des Autors besuchen. Wenn ich dann was mit „Hirnforschung“ und „Sozialpsychologie“ lese, ahne ich das Schlimmste. Trotzdem habe ich diesmal zugegriffen. Und nein, kein Spoiler im Einstiegstext. Das wäre zu einfach. Fazit gibt’s am Ende.

Eckdaten

Das Buch: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage? Die Autorin: Franca Parianen. Die Beschreibung innen informiert mich: Sie hat Sozial- und Neurowissenschaften studiert und aktuell forscht sie am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. Dadurch habe ich mich letztendlich auch zum Kauf durchgerungen. Das klingt nicht nach Bullshit. Andererseits gibt es auch Leute, die zwar vom Fach sind, aber trotzdem allerhand Quark verbreiten. Besonders gefährlich. Trotzdem hege ich Hoffnung und lese weiter, dass Franca Parianen auch als Science-Slammerin unterwegs ist. Es verspricht also, unterhaltsam zu werden. Wird sie den Spagat zwischen vereinfachter und humorvoller Darstellung, aber gleichzeitig korrekter Beschreibung komplexer Fakten meistern? Es bleibt spannend.
Worum geht’s nun eigentlich? Das Gehirn. Und zwar immer dann, wenn es auf andere Menschen trifft. Das Buch ist hierbei in zwei Abschnitte gegliedert. Der erste, Gehirn², befasst sich mit den Vorgängen, wenn zwei Menschen, also zwei Gehirne, aufeinandertreffen. Der zweite, Gehirn^7 Milliarden, erweitert den Rahmen und sieht sich an, was im Gehirn geschieht, wenn es mehr als zwei Menschen werden, die interagieren. Meinetwegen die ganze Gesellschaft.
Da das Buch vor etwa einem Jahr erst erschienen ist, erwarte ich einen aktuellen Stand der Forschung – was auch bedeutet, dass jegliche fancy Methodik einzuordnen ist, die in der Populärwissenschaft gerne mal etwas potenter hingestellt werden, als sie eigentlich sind. Da kann ein fMRT plötzlich Gedanken lesen. Um keine falschen Schlüsse nahezulegen, kann ich hier schon mal vorweg nehmen: Franca Parianen kriegt das einwandfrei auf die Kette. Keine haarsträubenden Fehler, stets differenzierte Darstellung.

An der Oberfläche: Schicker Stil

Zunächst einmal muss ich sagen: Kurz nach Stephen Hawkings Tod ist es befremdlich, ein Buch aufzuschlagen und direkt auf den ersten Seiten zu lesen, dass dieser noch lebt. Gedruckte Medien lassen sich eben nicht so einfach updaten wie ein Wikipedia-Eintrag. Trotzdem erfüllt es einen mit Demut, wenn man sieht, wie eine Welt auf Papier bewahrt wurde, während die Vorlage ihres Abbilds da draußen weiter zieht. So. Pathetisches Geschwafel beiseite.

Franca Parianen ist auf den Bühnen des Science Slams unterwegs und daher gewohnt, die „take home message“ ihrer Forschung fix und verständlich an den Mann zu bringen. Aus der Forschung und wohl umso mehr aus den Slams dürfte sie eine Menge Übung darin haben, einen roten Faden aus Wieso-weshalb-warum-bäm-guck!-da-wollte-ich-hin! zusammenzustricken. Das merkt man in ihrem Buch. Immer wieder bemüht sie sich, Übersicht reinzubringen, zusammenzufassen, an das große Gesamtbild zu erinnern und Wissen mit Verweisen auf vorherige Themen zu vernetzen. Das ist auch nötig, denn Hirnforschung erfordert nun mal die Nennung diverser Hirnteile, deren Namen so lang sind, dass sie stets mit zwei bis fünf Buchstaben abgekürzt werden müssen, damit man nicht beim Ausdrucken eines Papers ganz allein für das Sterben des Regenwalds verantwortlich ist. Ich glaube, dass auf diese Art auch Leute außerhalb der Hirnforschung dem Buch gut folgen können. Abschließend kann ich das nicht sagen, weil ich einen ordentlichen Vertrautheitsbonus habe, wenn ich „DLPFC“ lese. Und wenn ich schon mal gehört habe, wie Kortisol sich an welchen Stellen in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich auswirken kann, dann fällt es mir auch leichter, den Kram nachzuvollziehen, wenn man ihn mir in seiner Komplexität um die Ohren haut. Das Hirn ist nämlich vor allem eins: nicht linear. Es gibt Interaktionen, die derartig vielschichtig sind, dass man schon mal alles hinschmeißen möchte und sagen will: „Mir reicht’s. Ich stimuliere jetzt nur noch im Motorcortex und lasse Finger zucken. Keine kognitiven Prozesse über Goldfischniveau hinaus.“ Und dann ist da noch das Dilemma mit Korrelation und Kausalität.
Franca Parianen beschreibt all das aber in einem lockeren Stil und mit anschaulichen Metaphern. Wie vermittelt man jemandem zum Beispiel die Limitationen des fMRT anschaulich? Ganz einfach. Mit dem großartigen Zitat einer ihrer Professoren: „Man läuft einem Rasensprenger hinterher und guckt, auf welche Tulpe er zielt.“ So simpel. So gut.
Sehr unterhaltsam sind auch die kleinen Zwei-Satz-Dialog-Alltagsbeispiele, die zur Illustration diverser Phänomene eingestreut werden. Macht’s direkt plastischer (höhö – neuroplastischer?) und ruft dieses angenehm-überhebliche: „Hö hö, Menschen sind schon doof“-Gefühl hervor.

Ein bisschen maulen möchte ich nur wegen des Buchtitels. Persönlich finde ich den Spruch dann doch arg abgegriffen und er erinnert mich an die blöden Sprüche, die in Comic Sans MS täglich durch meinen Facebook-Feed geistern. Das ist natürlich nur meine subjektive Konnotation, aber ich finde auch nicht, dass der Titel den Inhalt des Buches gut abbildet. Immerhin geht es primär um die Interaktion mit anderen Menschen. Ja, dabei entstehen viele Konflikte natürlich dadurch, dass es irgendwo in der Wahrnehmung, der Verarbeitung oder der Output-Kontrolle eines Menschen hakt, aber trotzdem hätte ich mir einen Titel gewünscht, der eher auf die soziale Komponente des Buches hinweist.
Ach ja, und falls jemand smarter ist als ich und mich erhellen möchte: Den Gag auf Seite 131 zum Thema Humor durch Auflösung von Inkongruenz habe ich nicht gerafft. Alternder Mann in Jeans vor einer roten Ziegelsteinwand? Geht’s da um Comedians?

Das Innenleben: fachlich korrekt und spezifisch

Ganze 637 Referenzen finden sich im Anhang des Buches, sodass man fast etwas überrascht ist, das Ende zu erreichen – da sind doch noch fast 40 Seiten übrig! Ach so. Quellen.
Das soll keine Kritik sein; das ist schon alles sehr richtig so. Bei ein paar Themen konnte ich auf diese Art sagen: „Uh. Klingt spannend. Das lese ich mal nach.“ und gleichzeitig war es mir auf diese Art auch möglich, Aussagen nachzuprüfen, wenn ich einen Fehler vermutete. So zum Beispiel auf Seite 75, wo davon die Rede war, dass Frauen Babys auf der linken Körperseite halten, um so die linke Gehirnhälfte stärker auf den Nachwuchs fokussieren zu können. Wenn man aber weiß, dass im Gehirn irgendwie alles falschrum ist, irritiert das. Nachvollziehbar allerdings, denn das ganze Links und Rechts ist ganz schön verwirrend. Wenn man zum Beispiel versucht, die Verschaltung des visuellen Systems nachzuvollziehen, hört sich das etwa so an: Es ist nämlich nicht rechtes Auge = linke Gehirnhälfte, sondern rechtes Gesichtsfeld = linke Hirnhälfte. „Also. Die Reize des rechten Gesichtsfelds fallen zum einen auf die linke Hälfte des rechten Auges. Da wird dann auf die kontralaterale Seite rübergekreuzt. Dann fällt es noch auf die linke Seite des linken Auges. Aber das ist ja schon links. Um auf die linke Hirnhälfte zu gelangen, bleibt der Reiz also ipsilateral und wird nicht umgeschaltet. Für das linke Gesichtsfeld ist es umgekehrt und die rechte Seite des rechten Auges …“ Alles klar so weit? Genau.
Der Punkt ist: Wenn ich wie hier einen Fehler vermute, kann ich easy peasy nachschauen. Und siehe da: In den angegebenen Quellen finde ich tatsächlich: Baby links, Hirnhälfte rechts. Da ist im Buch also kurz mal was durcheinander gekommen. Ist natürlich eine Kleinigkeit und dürfte für die meisten Leser nicht relevant sein. Trotzdem besteht bei Bedarf jederzeit die Option, zu hinterfragen.

Nachtrag 12.04.2018
Wobei ich zu meiner Vermutung eines Fehlers den Verlag angeschrieben habe und siehe da, es ist noch mal etwas komplizierter. Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Anmerkung direkt an die Autorin weitergeleitet wurde – und sie sich auch postwendend damit befasst hat. Zusammenfassend: Unbedingt falsch war die Aussage im Buch nicht. Aber auch nicht unbedingt richtig. Wenn die Haarspalterei interessiert:

(Autorin in Sternchen, letzter Satz vom Verlag selbst.)

*Wie ich in Erinnerung hatte, gab es einige unterschiedliche Meinungen, was die Perspektive der Mutter angeht, gerade weil man noch nicht so genau weiß, ob es dabei wirklich um auditorische Verarbeitung geht, oder zum Beispiel um visuelle- oder Aufmerksamkeitsprozesse.
(z.B. hier Turnbull IV, O. H., & Bryson, H. E. (2001). The leftward cradling bias and hemispheric asymmetry for speech prosody. Laterality: Asymmetries of Body, Brain and Cognition, 6(1), 21-28; Turnbull, O. H., & Lucas, M. D. (1996). Is the leftward cradling bias related to lateral asymmetries in attention?. The Journal of Genetic Psychology, 157(2), 161-167. )

Und manche Autoren meinen sogar, dass Mütter die Seite instinktiv abwechseln, je nachdem welche Fähigkeiten die Situation verlangt und ob sie das Kind beruhigen oder anregen wollen.
(Reissland, N. (2000). The cradling bias in relation to pitch of maternal child‐directed language. British Journal of Developmental Psychology, 18(2), 179-186. )

Ich hab mir jetzt aber nochmal einige Artikel zum Thema durchgelesen, und die Tendenz geht tatsächlich in Richtung der rechten Gehirnhälfte. In meinen eigenen Notizen von damals habe ich vor allem das Wort „Hemifield“ statt  „Hemisphere“ gefunden. Also, dass sie die Mütter Kinder auf der linken Gesichthälfte wahrnehmen, die zum einen expressiver ist (gut für die Kinder) und zum anderen besser in der Emotionsverarbeitung (gut für die Mutter).

Vielleicht wäre das ein guter (und weniger aufwändiger) Kompromiss, um auf Nummer sicher zu gehen: im Satz das Wort Gehirnhälfte durch Gesichtsfeld zu ersetzen. Dann würden wir auch der Tatsache Rechnung tragen, das es bei den Eltern der neurophysiologische Vorteil weniger deutlich ist als bei den Kindern.*

Das werden wir bei der nächsten Auflage tun.

Hinterfragen tut also auch die Autorin selbst. Sie weiß, dass Forschung, gerade was junge Gebiete betrifft, nicht der Weisheit letzter Schluss ist und manche Ergebnisse allein schon deswegen mit Vorsicht zu genießen sind, weil zum Beispiel nur eine Methodik angewandt werden konnte, die Limitationen bedeutet. Trotzdem schafft sie es, Wissenschaft nicht als beliebig oder „Fähnchen im Wind“ darzustellen. In manchen Dingen sind wir uns so sicher, dass ein Irrtum unwahrscheinlich ist. Manche Dinge sind noch gar nicht gesichert. Aus manchen Forschungszweigen ergeben sich Implikationen und Tipps für konkretes Verhalten. In anderen Bereichen wären Schlussfolgerungen für den Alltag völlig überzogen und nicht praktikabel.
Ebenfalls positiv: Kein Hirngebiet wird auf einen Job festgenagelt oder als Alleinschuldiger hingestellt. Spezialisierungen: ja. Aber: Immer sind es Netzwerke, und oft wird ein und dasselbe Areal für recht unterschiedliche Aufgaben rekrutiert. Angenehm für mich, die in ihren Vorlesungen so weit konditioniert wurde, dass sie erschrocken zusammenzuckt, sobald sie irgendwie „Zentrum für Glaube/Liebe/Hoffnung“ liest. Danke, Prof.
Das heißt, die schwierige Aufgabe, Zusammenhänge zu erklären und Funktionen zu verorten, gleichzeitig aber im Gesamtkontext zu relativieren, ist gelungen.

Ein bisschen wilder wird es lediglich im letzten Teil, der weitere Ausblicke liefert und sich ein wenig mit dem Zukunftspotenzial der sozialwissenschaftlichen Hirnforschung beschäftigt. Für meinen Geschmack geht das vielleicht ein wenig zu sehr in den Bereich der Handlungsempfehlungen, aber ich muss auch eingestehen: Die Aussagen sind explizit als (noch) nicht unbedingt belastbar ausgeschrieben. Ganz klar heißt es, dass hier nur beschrieben wird, was (mal) sein könnte – nicht, dass es sich um einen Leitfaden für ein hirnfreundliches Leben handele. Einige der Ratschläge sind auch auf Basis so vieler anderer Aspekte gesichert, dass man sie ruhigen Gewissens sowieso ans Herz legen kann. Bewegung kann man zum Beispiel immer empfehlen. Fast schon egal, warum.
Manche Menschen mögen sich auch an der Vermenschlichung des Gehirns stoßen. Das legt manchmal „das kleine Männchen im Kopf“ nahe, das Gedanken und Handlungen steuert und oft als Scheinerklärung herhalten muss. Hier finde ich es aber sehr im Rahmen und angesichts der fachlichen Korrektheit und Differenziertheit des Buches auch nicht schädliche. Auch was den Einbezug der Evolutionspsychologie frei nach dem Motto „Wenn wir uns so verhalten, dann muss es irgendwo um den aufrechten Gang herum mal nützlich gewesen sein“ anbelangt, kann man sich streiten. Mir scheint es bei aller Vorsicht so, als sei der Bezug zu Posthoc-Erklärungen in diesem Bereich zwar schon relativ stark, aber dennoch erwähnt die Autorin vorbildhaft, dass es manchmal knifflig sein kann mit derartigen Erklärungsansätzen.

Ein kleiner Anstoß

Ein bisschen skeptisch war ich ja allein schon wegen der Sache mit der Sozialpsychologie. Im Orchester macht man Witze über Bratschen-Spieler. Unter meinen Peers macht man Witze über Sozialpsychologen. Dabei wissen alle, dass man Bratschen im Orchester braucht und auch Sozialpsychologen in der Psychologie. Es ist lediglich so, dass Sozialpsychologen in Bereichen arbeiten, wo menschliches Verhalten in nur schwer kontrollierbaren Settings untersucht wird. Ein Mensch auf einmal ist ja knifflig genug, aber mehrere zusammen? Am besten noch unter Bedingungen „da draußen“, nicht im Labor? Und dann sind da noch die ethischen Einschränkungen, die es uns nicht erlauben, wahllos Hirnteile aus Menschen herauszuschneiden oder Kinder von Geburt an der Bedingung „wird geschlagen“ oder „wird nicht geschlagen“ zuzuordnen. Zu Recht, natürlich. Aber daraus ergeben sich Methodische Einschränkungen und damit Unsicherheit. Der Neurowissenschaftler am Tiermodell, der es gewohnt ist, mittels Optogenetics die Synapsen anzusteuern, die er will – wann er will – erhebt sich manchmal in seiner Macht über Kausalität, nicht bloß Korrelation, über Fachbereiche, in denen es immer ein wenig komplizierter ist, als man gerne hätte. Was nicht bedeutet, dass auch kausale Experimentaldesigns nicht komplizierter sind, als man gerne hätte. Dabei wäre es für die Öffentlichkeitswahrnehmung von Vorteil, wenn wir uns alle ein bisschen mehr lieb hätten.

Nichtsdestotrotz haftet mir ein winziger Bias an, die Augenbraue in der Sozialpsychologie gegebenenfalls ein kleines Bisschen höher zu ziehen. Trotzdem hat mich dieses sehr bedacht geschriebene Buch dazu angeregt, mir einige Themen noch einmal anzusehen, die ich zuvor eher stiefmütterlich behandelt hatte. Die Sache mit der brain to brain synchronity wurde mir schon verhagelt, als ich sie kennengelernt habe: Eine Forscherin auf dem Gebiet präsentierte mir auf einer Poster-Session ihr fragwürdiges experimentelles Design und erklärte mir, dass sie trotz verrauschter Daten signifikante p-Werte rausbekommen hätte, würde das bestehen des Effekts sogar erst recht nahelegen. Immerhin sei er so stark, dass er sich in den wuseligen Daten dennoch durchgesetzt habe! Es bräuchte eigentlich einen weiteren Blogeintrag, um zu erklären, was an dieser Aussage sehr, sehr haarsträubend ist, aber machen wir es an dieser Stelle kurz: nein.

Brain to brain synchronity klang in Franca Parianens Buch aber deutlich anders und vor allem seriöser. Ich werde mich in den Kram mal weiter reinlesen. Auch hat das Buch mich daran erinnert, dass ich mich mit dem Thema Bestrafung noch mal ausführlicher beschäftigen wollte, denn da gibt es diverse Implikationen für „das echte Leben“. Die Autorin beschreibt gut, wie Strafe je nach Umständen durchaus unterschiedliche Wirkungen haben kann – und zwar nicht immer in die geplante Richtung.

Fazit

Verständliche, lockere Darstellung, die Laien und Nerds gleichzeitig zufriedenstellen dürfte. Eine gute Mischung aus gesicherten Befunden und vorläufigen Ausblicken, ohne Wissenschaft als beliebig darzustellen. Viel Hilfestellung, wie Befunde im großen Gesamtbild einzuordnen sind. Beinhaltet die beste fMRT-Metapher der Welt.
Gegebenenfalls trotzdem ein kleiner Brainfuck für Leute außerhalb der Hirnforschung, weil viele Hirnteile. Anders geht’s meiner Meinung nach aber auch nicht.
Cool, Franca. Ich bin überzeugt. Und hoffe, dass du dich im Buchregal gegen all den dummen Weizen durchsetzen kannst.


Quellen und erwähnte Links in Reihenfolge des Erscheinens, Stand 08.04.2018, 11:29

[1] Rowohlt – Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage? – Franca Parianen – 24.03.2017
[2] Sieratzki J.S. & Woll, B. (2002). Neuropsychological and neuropsychiatric perspectives on maternal cradling preferences. Epidemiol Psichiatr Soc. 11(3), 170-6.