Schlagwort: Wissenschaftskommunikation (Seite 1 von 2)

predatory journals – grab em by the data

Natürlich habe ich Spaß an Wissenschaftlern, die Quark bei predatory journals einreichen, um zu zeigen, dass man da jeden Rotz veröffentlicht bekommt. Mein Herz schlägt aber für die gesetzteren Rebellen, die sich minutiös mit der Datenlage anstatt mit anekdotischer Evidenz befassen. Denn auf dieser Grundlage muss die Debatte schlussendlich geführt werden. Eine Leseempfehlung. Weiterlesen

Korrelationen – kalter Kaffee?

Wie immer fühle ich mich wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Getränke durch den Namen meines Blogs besonders verpflichtet. In den letzten Wochen ist Kaffee durch die Medien gegeistert, weil er sich positiv auf die Gesundheit auswirken soll. Aus ganz persönlicher Erfahrung kennt sich jeder Wissenschaftler und vermutlich auch jeder Journalist mit Kaffee aus. Spiegelt sich das auch in der Berichterstattung wieder? Weiterlesen

Challenge (not) accepted? Nachweis-Wettbewerbe von Parawissenschaften

Manchmal wird es Wissenschaftlern zu bunt: Hunderte von Papers, die ein Phänomen nicht replizieren können oder gar in der Lage sind, behauptete Wirkprinzipien zu widerlegen. Minutiöse Ausklamüserungen von Naturgesetzen, die schlussfolgern: Das, was ihr da behauptet, kann gar nicht funktionieren! Das Ergebnis: taube Ohren. Anekdotische Evidenz, also persönliche Erfahrungsberichte, werden oft höher gehandelt als systematische Untersuchungen.
Also, beschließt die Forschung, machen wir das genau so: Wir schaffen einen Einzelfall, der die Debatte (medienwirksam) klären soll! Ein Wirksamkeitsnachweis gegen Preisgeld!
Passt das zum Geist der Wissenschaft? Und wen kann man damit überhaupt überzeugen? Weiterlesen

Ich bin ein Nacktmull

Mitbekommen? Die Debatte um die Verleihung des „Herz aus Stein“ von Ärzte gegen Tierversuche für die Forschung an Nacktmullen? Hier die Pressemittleilung des Max-Delbrück-Centrum dazu. Ich bin Psychologin. Also heute ein Psychotest für euch. Hochvalide, versteht sich. Weiterlesen

Spielt dasselbe Experiment nochmal! – Wie umgehen mit der Replikationskrise?

Ich habe gute Kollegen, die schöne Artikel in meinem Newsfeed teilen. So bin ich auf diesen sehr schönen Artikel von Sanjay Srivastava auf The Hardest Science aufmerksam geworden. In Learning exactly the wrong lesson verfasst er seine Gedanken zum Thema Replikationskrise. Wie das immer so ist im Reich der Wissenschaftsblogs, ist das gute Zeug auf Englisch. Ich habe daher einige von Sanjays Gedanken aufgegriffen – und um meinen eigenen Eindruck erweitert. Weiterlesen

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