Schlagwort: Statistik

05 – Das Endergebnis

Finale, ohoooo! Heute spielt zwar Deutschland gegen Mexiko, aber vom Finale der WM sind wir noch ein gutes Stück entfernt. Nicht so im Reisexperiment. Die Auswertung ist komplett. Dabei habe ich mich auf die einfachsten und nachvollziehbarsten Tests beschränkt und das Fazit ist auch sehr eindeutig. In diesem Post spielt also Team „danke“ gegen Team „Trottel“. Und die Statistik ist Schiedsrichter. Weiterlesen

04 – Die Wertung und ein erster Überblick

Die Daten für den Reis sind gesammelt und wollen analysiert werden. Ich habe lange überlegt, ob ich euch erst den ersten Überblick über die Ergebnisse zeige und dann einen separaten Post zur statistischen Auswertung mache. Oder ob ich beides zusammen packe, denn „der eine Balken ist höher als der andere“ führt ohne statistische Tests manchmal zu falschen Interpretationen. Weil ich mich entschieden habe, beides dennoch zu stückeln, weil ich euch genug Disziplin zutraue, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, gibt es hier – Heureka! – tatsächlich erste Einblicke. Seht selbst! Weiterlesen

01 – I’ve got the power!

Lars und die Welt hat zur Replikation von Emotos Reis-Experiment aufgerufen. Ich halte das für eine tolle Gelegenheit, Schritt für Schritt die Planung, den Ablauf und die Auswertung eines Experiments zu erklären. Dieser erste Post zu dem Thema dreht sich um die allerersten Schritte der Versuchsplanung und speziell um die Frage: Wie viele Proben mit Reis brauche ich eigentlich, um meine Frage zu beantworten? Wir steigen ein in ein ganz winziges Bisschen Statistik mit dem Tool G*Power. Und ihr könnt es alle nachmachen! Weiterlesen

Gedankenkreißen – schlechtere Betreuung in größeren Kliniken?

Manche Headlines wirken eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Heute früh weckte mich die Süddeutsche mit einem Artikel, der besagte: „Die Erfahrungen von Müttern im Kreißsaal und auf der Wöchnerinnenstation sind umso negativer, je größer die Klinik ist.“ Gleichzeitig sitze ich auch vor meinen Lernunterlagen der anstehenden Klausurphase und was mich beim Stoff für Diagnostik – Testen und Entscheiden am meisten fasziniert, ist das sogenannte Simpson Paradoxon. Dabei geht es um scheinbar gegensätzliche Zusammenhänge in ein und demselben Datensatz – je nachdem, wie man ihn betrachtet. Das hat gar nicht unbedingt mit verdrehter Statistik zu tun und schon gar nicht mit gefälschten Daten. Die sich ergebenden Muster in den Daten sind echt und die Interpretation ist gar nicht so einfach.

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