Kritisches Denken wird beworben wie nie zuvor. Zwar gibt es deutliche Unterschiede in der Auffassung darüber, wie das konkret auszusehen hat (immerhin halten sich auch Flache-Erde-Gläubige für besonders kritische Köpfe), aber die generelle Intention ist ja schon mal lobenswert. Häufig wird die Sorge geäußert, wissenschaftliche Studien könnten gekauft sein – und zwar heimlich, sodass für den Leser einer Veröffentlichung nicht ersichtlich ist, ob dem Ergebnis zu trauen ist oder nicht.
Gekaufte oder gefälschte Resultate existieren natürlich und sind durchaus ernst zu nehmen. Trotzdem ist das Problem in der Wissenschaft weniger groß, als man vielleicht glauben mag. In der weiteren Veröffentlichung der Ergebnisse allerdings schon. Ich erkläre anhand einer Beispielstudie, wieso die Finanzierung der Studie nur zweitrangig ist – und darüber hinaus eigentlich sehr gut erkennbar. Weiterlesen