Schlagwort: Hirnforschung

Warum gesunde Menschen andere Cola trinken als Hirngeschädigte

Es klingt nach dem ultimativen Clickbait-Titel und außerdem furchtbar absurd, aber der Marken-Kampf zwischen Cola und Pepsi kann in Verbindung mit Hirnschäden genutzt werden, um die Verarbeitung von Werbung im Gehirn besser nachvollziehen zu können. Genauer gesagt die emotionalen Komponenten, die ein Markenbild in der Werbung ausmachen.
Das ist nebenbei noch furchtbar unterhaltsam, sodass ich erst mal Feuer und Flamme war von der Methode war – leider ist es nicht ganz so einfach. Ein Einblick in die Kniffligkeit der Neuro-Forschung. Weiterlesen

Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?

Manchmal habe ich Lust, mir ein neues populärwissenschaftliches Buch zu kaufen. Dann stiefele ich entschlossen in die Buchhandlung, stelle mich in bester Cowboy-Manier vors Regal – und drehe dann wieder um und stürme mit fest zusammengepressten Augenlidern wieder nach draußen. Weizen macht dumm. Zucker auch. Handys auch. WLAN auch. Und wenn wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren wollen, dann dürfen wir nur noch rotes Gemüse essen, nur noch mit dem linken Fuß aufstehen und müssen außerdem alle zwei Monate drei Katzen bei Vollmond opfern. Vielleicht noch die Seminare des Autors besuchen. Wenn ich dann was mit „Hirnforschung“ und „Sozialpsychologie“ lese, ahne ich das Schlimmste. Trotzdem habe ich diesmal zugegriffen. Und nein, kein Spoiler im Einstiegstext. Das wäre zu einfach. Fazit gibt’s am Ende. Weiterlesen

Schau mir in den Cortex, Baby

Zwar weise ich jegliche Couch-Assoziationen im Zusammenhang mit meinem Studium stets vehement von mir. Ich kann allerdings nicht leugnen, dass es durchaus ein paar Deppen in unseren Kreisen gibt, die beeindruckend viel Mühe investieren, den Ruf der Psychologie als ernstzunehmende Naturwissenschaft zu torpedieren. Manche davon unterrichten sogar Studierende. Aus naheliegenden Gründen werde ich euch keine Namen nennen, auch kein Geschlecht, keinen Berufsstand und kein Institut. Es reicht zu wissen, dass die betreffende Person ihr Wissen in Lehrveranstaltungen verbreiten kann. Eher zufällig als verpflichtend habe ich ein paar der Veranstaltungen besucht, und da eine Aussage gleich zu drei verschiedenen Gelegenheiten vorkam (mein Zähler läuft noch), konnte ich meinen Ärger darüber frisch halten.

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