Challenge (not) accepted? Nachweis-Wettbewerbe von Parawissenschaften

Manchmal wird es Wissenschaftlern zu bunt: Hunderte von Papers, die ein Phänomen nicht replizieren können oder gar in der Lage sind, behauptete Wirkprinzipien zu widerlegen. Minutiöse Ausklamüserungen von Naturgesetzen, die schlussfolgern: Das, was ihr da behauptet, kann gar nicht funktionieren! Das Ergebnis: taube Ohren. Anekdotische Evidenz, also persönliche Erfahrungsberichte, werden oft höher gehandelt als systematische Untersuchungen.
Also, beschließt die Forschung, machen wir das genau so: Wir schaffen einen Einzelfall, der die Debatte (medienwirksam) klären soll! Ein Wirksamkeitsnachweis gegen Preisgeld!
Passt das zum Geist der Wissenschaft? Und wen kann man damit überhaupt überzeugen?

Die Geschichte diverser „Proben aufs Exempel“ ist lang. Die wohl bekannteste ist die Herausforderung, die James Randi von 1964 bis 2015 stellte: Eine Millionen Dollar sollte es für denjenigen geben, der eine übernatürliche oder paranormale Fähigkeit beweisen konnte. Niemand hat die Challenge meistern können, obwohl es durchaus Bewerber gab.
Mit der Skeptical 2018 fällt nun der Startschuss für die Herausforderung der GWUP, homöopathische Wirkprinzipien nachzuweisen. Preisgeld: 50.000 €. Genauer gesagt soll unter zwei mal zwölf Flaschen bestimmt werden, welche von ihnen homöopathische Hochpotenzen (ab D24/C12) enthalten. Denn: Bisher können wir in derartig starken Verdünnungen oft kein einziges Molekül des Ursprungsstoffes mehr nachweisen. Somit unterscheidet sich eine solche „Lösung“ nicht mehr von stinknormalem Wasser. Die Homöopathen behaupten allerdings, dass es durchaus einen Unterschied zwischen „normalem“ und „informiertem“ Wasser gibt. Wenn das so ist, so die Logik der GWUP-Challenge, dann muss es auch möglich sein, die homöopathischen Potenzen unter den Fläschchen aufzuspüren.

Ist das wissenschaftlich?

Die Frage kann man durchaus stellen. Derartige Challenges sind ja nun nicht der herkömmliche Weg des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Beobachtungen „im echten Leben“ oder etwas weniger formelle Pilotstudien dienen zwar häufig der „Hypothesengenerierung“ – soll heißen, so bekommt man überhaupt erst mal die Idee für ein Forschungsprojekt – aber für harte Evidenz geht man eher den Weg über eine Veröffentlichung in einem Fachjournal. Im besten Fall wird nach einigen Jahren der Datensammlung durch verschiedene Forschungsinstitute dann eine Meta-Analyse aller verfügbaren Studien durchgeführt, die bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllen. So sinkt der Einfluss von Ergebnissen, die zufällig daneben liegen und ein Gesamtbild kristallisiert sich heraus.

Gute Forschung findet man selbstverständlich nicht zwingend nur in Fachzeitschriften. Wenn die Methodik gut ist, ist es egal, wer das Ergebnis wo veröffentlicht hat. Nun stellen solche Challenges wie die der GWUP eher eine Fallstudie dar als ein echtes Experiment. Genauer genommen eine Ansammlung von Fallstudien; immerhin werden im Idealfall mehrere Bewerber getestet. Das heißt nicht, dass die Bedingungen nicht standardisiert und kontrolliert sein können. Beispielsweise sind die Vorgaben für alle Teilnehmer gleich (bis auf die Tatsache, dass die Art, wie der Inhalt der Flaschen bestimmt werden soll, frei wählbar ist) und die Zahl der zu bestimmenden Fläschchen stellt sicher, dass es sehr sehr unwahrscheinlich ist, bloß aufgrund des Zufalls richtig zu liegen.
Es gilt, bekannte Mechanismen zu umgehen, die das Ergebnis potenziell verfälschen könnten: Solche Versuche müssen doppelblind ablaufen, das heißt, es reicht nicht aus, wenn der Teilnehmer nicht weiß, in welchen Fläschchen sich die homöopathische Potenz befindet. Auch derjenige, der die Fläschchen präsentiert und die Antworten des Teilnehmers protokolliert, darf den tatsächlichen Inhalt nicht kennen. Er könnte sonst (ungewollt) Hinweise geben. Der Teilnehmer kann dann anhand von Gestik und Mimik schließen, ob er richtig liegt oder nicht. Auch das muss nicht einmal bewusst geschehen.
Wie gut das klappen kann, zeigte uns der kluge Hans vor dem ersten Weltkrieg: Das Pferd konnte scheinbar zählen und rechnen – es stellte sich jedoch heraus, dass der Traber „nur“ brillant darin war, die Körpersprache der Zuschauer zu lesen, die das Ergebnis kannten.

Für einen klaren Beleg homöopathischer Wirkmechanismen wird eine solche Challenge dem Fachpublikum wohl nicht reichen. Aber: Sollte ein Teilnehmer tatsächlich in der Lage sein, die Fläschchen korrekt zu identifizieren, wird es ohne Frage Aufruhr geben und eine Menge Forscher wird Pipette und Laborprotokoll in die Hand nehmen, um dieses Ergebnis zu erklären. Zum Beispiel könnte man die Art der Analyse untersuchen, mit der der erfolgreiche Teilnehmer die Potenzen entdeckt hat. Die Chemie müsste herausfinden, wie Informationen scheinbar doch über Moleküle hinaus weitergetragen werden können. Einige Wissenschaftler werden auch versuchen, die bestandene Challenge zu erklären – aber weiterhin unter der Annahme, dass Homöopathie nicht funktioniert.
Auch das ist nämlich denkbar: Wie oben beschrieben kann es zum Beispiel auch psychologische Effekte geben, die dem Teilnehmer auf eine andere Art die Lösung verraten, obwohl der Inhalt des Fläschchen selbst keinerlei Hinweise geliefert hat.
In jedem Fall wird der erfolgreiche Teilnehmer seine Methode mehrfach unter verschiedensten Bedingungen unter Beweis stellen müssen. Denn wenn er richtig liegt, dann bedeutet das nicht bloß, dass ein ganzes Forschungsfeld ein bisschen daneben lag. Es bedeutet, dass ganze Naturgesetze umgeschrieben werden müssten – und zwar so, dass sie bekannte Phänomene weiterhin erklären, aber die neue Entdeckung mit einschließen. Weil aber so viele bereits untersuchte Mechanismen eben jene Naturgesetze stützen (auch wenn es immer mal wieder kleine Detail-Ergänzungen zu den Grundprinzipien gab), muss da schon etwas verdammt Großes um die Ecke kommen, das rechtfertigt, das alles zu verwerfen.
Aber immerhin ist das prinzipiell durchaus denkbar.

Fazit: Die bestandene Homöopathie-Challenge hat nicht die Macht, die Lehrbücher umzuschreiben oder die Wissenschaft von Grund auf umzukrempeln. Die nachfolgende Forschung im Falle eines Erfolgs eines Teilnehmers jedoch schon.

Ist das homöopathisch?

Die Frage mag aus meinem Mund bzw. aus meiner Tastatur merkwürdig klingen. Die Berechtigung ist aber diese: Es nützt herzlich wenig, wenn die Challenge innerhalb der Homöopathie-Gegner einen Effekt haben kann. Es ist eine Frage, ob ein erfolgreicher Teilnehmer die Skeptiker überzeugen kann. Es ist eine völlig andere Frage, ob eine nicht bestandene Challenge die Ansichten der Homöopathen ändern wird.

Wir haben hier nämlich ein logisches Problem: Es ist leicht zu zeigen, dass jemand Unrecht hat, der behauptet, dass etwas nicht existiert. Wenn ich sage, dass es keine pinken Pinguine gibt, muss man mir lediglich einen solchen vor die Nase setzen – zack, ich lag offensichtlich falsch. Schwieriger wird es, wenn jemand behauptet, dass es pinke Pinguine gibt. Niemand hat je einen vorweisen können und auch, wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass das noch jemandem gelingen wird, kann ich immer noch sagen: „Ihr habt bloß noch nicht alle Pinguine auf der Welt gefunden!“ Oder auch: „Pinke Pinguine sind klein. So klein, dass man sie mit den heutigen Messmethoden noch nicht wahrnehmen kann. Aber es gibt sie und wenn wir erst die richtigen Werkzeuge haben, können wir sie auch sehen!“
Die berechtigte Frage wäre dann, weswegen ich die Existenz pinker Pinguine annehme, wo man sie doch (noch) nicht sehen kann. Aber vollständig von der Hand zu weisen ist so etwas nicht.

Wenn niemand es schafft, die Challenge zu meistern, dann kann es immer noch gut sein, dass Homöopathen sagen: „Wir haben eben noch nicht die richtigen Messmethoden, um eine Potenz zu identifizieren. Noch können wir es nicht messen – aber es wirkt trotzdem!“
Grundsätzlich finde ich in solchen Debatten den Nachweis der Wirksamkeit auch erst mal spannender als den Nachweis des Wirkmechanismus. Wenn wir das Pferd von hinten aufzäumen und nur betrachten, was hinten rauskommt, können wir die Frage nach den unzulänglichen Messinstrumenten nämlich erst mal umgehen. Ob ein homöopathisches Mittel Auswirkungen auf die Gesundheit hat oder nicht hängt schließlich nicht davon ab, ob wir dessen Wirkweise verstehen.
Bloß: Die Forschung zur Wirksamkeit zeichnet längst das Bild, dass Homöopathie nicht besser wirkt als ein Placebo. Untersucht wird das in groß angelegten Meta-Analysen der Cochrane-Stiftung, die eben auf genau solche Zusammenfassungen der Forschungslage spezialisiert ist. Das hat die Homöopathen bisher allerdings nicht überzeugt. Kann es also eine Challenge des Wirkmechanismus, auch noch ausgerufen von der „Gegenseite“? Ich bezweifle es, aber wir werden sehen.

Und das Laienpublikum?

Das Ziel, eingefleischte Homöopathen zu erreichen, halte ich für verfehlt. Auch Wissenschaftler werden wie oben beschrieben nicht sofort im Hocker gerissen sein. Immerhin ist es für beide Seiten in etwa gleich schwer zuzugeben, dass sie falsch lagen. Zudem hätte ein unerwarteter Ausgang der Challenge für die Skeptiker wohl größere Implikationen als für die Homöopathie.
Was aber macht eine solche Challenge mit dem interessierten Laien?

Nun, zunächst ist die Medienwirksamkeit groß. Das klingt erst mal irgendwie schmutzig, ist aber notwendig. Denn: So wünschenswert systematische Studien in pingeligen Fachzeitschriften auch sein mögen – sie erreichen Otto Normalverbraucher nicht. Derartige Challenges schon. Im Gegensatz zu den komplexen Statistik-Methoden einer Metaanalyse und deren Einzeluntersuchungen ist die Homöopathie-Herausforderung in ihrem Ablauf kinderleicht zu verstehen. Die Challenge macht vielleicht auch erst auf den Knackpunkt aufmerksam, der vielen bis dato womöglich unbekannt war: Dass Homöopathie mit so starken Verdünnungen arbeitet, dass der Nachweis des Wirkstoffes gar nicht mehr gelingt. Die Meinung, dass es sich bei Homöopathie lediglich um sanfte Naturheilmittel handelt, nicht etwa um bis zur Unkenntlichkeit verdünnte Substanzen, ist immer noch verbreitet.
Manchmal muss man eben ein bisschen auf die Trommel hauen, um Menschen zu erreichen.

Apropos auf die Trommel hauen. Eine weitere Gefahr besteht darin, dass die Aktion lediglich als Posse wahrgenommen wird, um sich über Homöopathen lustig zu machen. Nicht ganz zu Unrecht könnte man meinen, dass die Skeptiker (zumindest ein Teil der Mitglieder) bereits erwarten, dass niemand den Preis ergattern können wird. Allen Beteuerungen zum Trotz, dass man im Falle eines erfolgreichen Teilnehmers mit einem „Heureka!“ die Korken knallen lassen wird.
Dabei ist es völlig in Ordnung, mit einer vorgefertigten Theorie an Forschung heranzugehen, sofern diese das Ergebnis nicht beeinflusst. Immerhin werden die Skeptiker mehrheitlich erwarten, dass niemand die Fläschchen identifizieren können wird während die Homöopathen umgekehrt vermutlich erwarten werden, dass dies durchaus möglich ist. Oder es zumindest irgendwann sein wird.

Trotzdem erfordert es eine gut durchdachte Herangehensweise, damit die Homöopathie-Challenge nicht in ein riesiges Lustig-Machen abdriftet. Vor allem unter der Prämisse, dass das Hauptziel wohl die Information der Bevölkerung ist, weniger der Erkenntnisgewinn (der durch andere Methoden mit größerer Sicherheit gewonnen gegeben wäre), wäre ein überhebliches Auftreten Gift. Denn die GWUP ist zwar der Ausrichter der Herausforderung, aber wie im Abschnitt über die Homöopathen beschrieben argumentativ eher im Nachteil.
Es bleibt spannend, wie die Herausforderung aufgenommen werden wird – und was in den Medien und beim Publikum damit passieren wird.


Quellen und erwähnte Links in Reihenfolge des Erscheinens, Stand 03.05.2018, 16:02

[1] Wikipedia – One Million Dollar Paranormal Challenge – letztes Update 29.04.2018, 01:29
[2] GWUP – „What’s in – find out“: INH und GWUP starten hochdotierte Homöopathie-Challenge – 03.05.2018
[3] Wikipedia – Kluger Hans – letztes Update 25.01.2018 – 13:40
[4] Deutsche Apotheker-Zeitung – Atemwegsinfektionen bei Kindern: Chochrane-Review: Homöopathie zeigt keinen Nutzen – 23.04.2018 – 07:00

2 Kommentare

  1. Ein sehr fundierter Beitrag! Vielen Dank dafür.

    Ich denke allerdings, dass die Challenge gar nicht auf einen „Wirkmechanismus“ abzielt, sondern lediglich auf eine notwendige, wenn auch noch nicht einmal hinreichende Bedingung für eine Wirkung überhaupt: Auf spezifische Merkmale der verschiedenen Remedia. Es bleibt dabei noch völlig ausgeklammert, ob diese Spezifika überhaupt eine „heilende Wirkung“ entfalten und auf welche Weise sie das im menschlichen Körper tun sollen.
    Insofern ist der Korb erkenntnistheoretisch sogar recht niedrig gehängt. Es wird nur eine für spezifische Wirkungen notwendige Einzelbedingung abgefragt. Der Wirkungsmechanismus wäre selbst bei einem erfolgreichen Bestehen der Challenge deshalb immer noch in weiter Ferne.
    Die Skeptiker werden sich hüten, in Debatten über einen Wirkmechanismus einzusteigen. Sie werden ja immerhin nicht müde, sich zwar mit der sogenannten „homöopathischen Grundlagenforschung“ zu befassen – aber immer unter deutlichem Hinweis auf den prinzipiell fehlenden Erkenntniswert, da nicht einmal eine Wirkung nachgewiesen ist – welchen Sinn soll da der Nachweis eines „Mechanismus“ machen?
    Einer der meistkritisierten Sätze (auch von mir) ist: „Wir wissen nicht, wie es wirkt, wir wissen aber, dass es wirkt!“ In der Tat ist das genau umgekehrt. Wir brauchen die abstrusen Grundannahmen der Homöopathie keineswegs, um ihre Wirkungen zu erklären – als ein Bündel psychothroper Effekte. Auch dies ist wissenschaftstheoretisch ein sehr starkes Argument gegen die Homöopathie: Dass man ihre „Phänomene“ ohne ihre unwahrscheinlich-esoterischen Annahmen erklären kann. Nicht nur an dieser Stelle ist Ockhams Rasiermesser in Aktion in Sachen Homöopathie…
    Die Challenge dürfte reiflich überlegt und ausgearbeitet sein, sie ist – ob man das nun glauben mag oder nicht – im wissenschaftlichen Sinne ergebnisoffen konzipiert. Mehr geht nicht. Erst einmal bleibt abzuwarten, ob die Homöopathen sich der Anforderung, wissenschaftliche Methodik anzuerkennen, wenn sie ihrerseits von der Wissenschaft anerkannt werden wollen, stellen – oder ob sie sich mit einem Geheimwissen, dass derart schnöder Wissenschaftlichkeit unzugänglich ist, in ihre Ecke zurückziehen – die dann aber eine esoterische ist. Selbst wenn deshalb niemand aus der homöopathischen Szene die Challenge annähme, hätte sie Sinn und Zweck gehabt.
    Nun, wir werden sehen.

  2. Sehr gute Ausarbeitung und Aufbereitung der Sachlage, vielen Dank. Es ist uns in der Tat ein wesentliches Anliegen, dem Laienpublikum weiter nahezubringen, dass Homöopathika keine Wirkstoffe enthalten und mit der Homöopathie daher auf keinen Fall die erheblichen Therapieerfolge zu erzielen sind, wie sie von den Verfechtern immer wieder behauptet werden.

    Es gibt aber noch eine Gruppe, an die wir uns wenden: ich möchte sie hier als Wissenschaftsskeptiker bezeichnen. Nach diesem Weltbild ist die Wissenschaft ebenfalls nur eine Art Glaubenslehre, die dogmatisch an ihren Überzeugungen festhält und keine anderen Sichtweisen akzeptiert. Die Wissenschaft sei nicht hinreichend offen für Neues, zu engstirnig um die homöopathische Lehre richtig beurteilen zu können. Anderenfalls käme man doch ohne Zweifel zu dem Schluss, dass die Homöopathie und viele andere alternativmedizinische oder gar esoterische Heilslehren ihre Berechtigung haben.

    Hier geht es uns auch darum, deutlich zu machen – ich sage bewusst nicht „nachweisen“, denn das geht unter diesen Bedingungen wirklich nicht – dass selbst mit Methoden außerhalb der wissenschaftlich anerkannten Verfahren Homöopathika nicht unterscheidbar sind. Daher können die Teilnehmer zur Lösung der Aufgabe beliebige Verfahren anwenden, sei es Pendeln oder das Ausmessen von „magnetischen Photonen“ oder „Skalarwellen“. Oder eine homöopathische Arzneimittelprüfung.

    Die mangelnde Unterscheidbarkeit von Homöopathika ab einer gewissen Potenz liegt nicht an der Beschränkung auf valide Methoden, sondern an der Gleichheit der Präparate.

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