Kategorie: zu tief ins glas (Seite 2 von 2)

Spätestens nach ein paar Drinks neigt man auch in der Wissenschaft dazu, eher seine Meinung als Fakten von sich zu geben. Das ist okay, denn manche Themen erfordern Fakten, über andere – wie Geschmack – lässt sich lediglich streiten. So ging doch das Sprichwort, oder?

Frisch aus der Anstalt

Ein Glas Rotwein braucht auch mal Urlaub und wie sich das für Rotwein gehört, fand der natürlich in Italien statt. Und wenn man schon mal im Norden im Labor Kollegen über die Schulter schauen darf, dann ist auch noch ein Katzensprung nach Venedig drin. Selbst dort kann man wenn man ein wenig gräbt den Psycho raushängen lassen und einen Trip zu der ehemaligen „Irrenanstalt“ auf die Insel San Servolo machen. Weiß bloß kein Schwein.
Daher – whoop, whoop, clickbait! – sie folgte einem Geheimtipp nach Venedig, doch was sie dann erlebte, hat sie völlig überrascht! Weiterlesen

Alter Wein in neuen Schläuchen

Es ist vollbracht! Das Glas Rotwein hat die Koffer gepackt und ist in einer Nacht- und Nebel-Aktion von Zuhause ausgezogen. Mit neuem Outfit, eigener Domain und allem, was dazu gehört, komme ich dem gehobenen Rotwein hoffentlich deutlich näher als mit der vorherigen Variante, die eher an billigen Alkopop erinnerte. Weiterlesen

Data unser im Himmel – Wissenschaft als Ersatzreligion?

Ein Vorwurf, den ich sehr häufig höre ist, dass Wissenschaft letztendlich auch nur eine Religion ist. Dann glaubt man eben den Forschern und Studien anstatt der Bibel – wo ist denn groß der Unterschied? Immerhin mutet diese abgegrenzte Community im Elfenbeinturm mit ihren Konferenzen, ihrer eigenen Sprache und dem willkürlichen Wandel ihrer unverständlichen Theorien fast schon einer Sekte an. Und wie vehement diese Wissenschaftler ihre Meinung verteidigen! Die sind gar nicht offen für Einflüsse von außen oder alternative Standpunkte. Das ist doch dasselbe wie ein religiöser Fanatiker, oder nicht? Weiterlesen

Der Psycho in der Familie

Um bei der Metapher von Tante Hildes Geburtstagsfeier zu bleiben: Besonders pikant wird die Situation, wenn mein Studium ins Spiel kommt. Gestatten: Psychologie-Studentin, in ein paar Wochen gibt’s eine Rose, äh, den Bachelor, meine ich.

Na, Lust eine Runde Klischee-Bingo mit mir zu spielen? Ich mache ja „was mit Menschen“, entsprechend kann ich „Gedanken lesen“, „analysiere“ meine Mitmenschen pausenlos und vergebe jetzt schon mal Plätze auf meiner zukünftigen „Couch“. Was den Leuten sonst noch im Kopf rumschwirrt ist allenfalls der knackige NC, womöglich verbunden mit dem geplatzten Traum des eigenen Psychologie-Studiums.
Vielleicht ist es eine ganz gute Idee, die gängisten Mythen über mein Studium hier mal zu listen, denn dann kann ich bei Tante Hildes nächster Feier einfach auf den Blogeintrag verweisen, anstatt dieselbe Leier wieder und wieder runterzunudeln. Weiterlesen

I’m fun at parties – Das Problem mit dem Rotwein.

Ich bin ein großartiger Partygast. Insbesondere, wenn es um Familienfeiern geht.

Willkommen also auf meiner ganz persönlichen Reise durch Tante Hildes Geburtstagsfeier, oder um es weniger metaphorisch auszudrücken: Die Welt der Pseudowissenschaften und der Wissenschaftskommunikation. Beide Themen driften nämlich, so scheint es mir, auf Familienfeiern ihrem katastrophalen Höhepunkt entgegen; umso drastischer mit steigendem Alkoholkonsum. Sobald ich das durch die Ethikkommission gebracht habe, kann ich sicher auch experimentelle Daten zu dieser Behauptung liefern. Weiterlesen

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