Kategorie: shots (Seite 2 von 3)

Shots kippt man runter und dann ist das Spektakel auch schon vorbei – vielleicht brennt’s hinterher noch mal kurz in der Kehle. Diese kurzen Beiträge werfen euch ein paar Kleinigkeiten um die Ohren, von denen man ruhig ein paar mehr auf einmal vertragen kann. Kurze Kommentare, die ein oder andere Empfehlung, vielleicht ein lustiges Katzenvideo. Man weiß nie, was der Abend so bringt.

Mäh, ihr Schafe! – Gruppeneffekte online

Menschen sind Herdentiere. Das merkt man spätestens im Internet. Auf Fanpages rottet man sich zusammen und für jeden Themenbereich gibt es auch eine Facebook-Gruppe. In den typischen Gruppen für jede Stadt gibt es neben diversen Verkaufsangeboten von Sperrmüll immer wieder mittelschwere Verbal-Prügeleien über tote Tauben auf unerreichbaren Dächern, Feuerwehr-Einsätze, Hubschrauber (ganz wichtig) und natürlich Flüchtlinge. Dort treffen aber auch sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander; homogener sieht es in Gruppen aus, wo die Mitglieder eine Ansicht teilen, nicht nur einen Wohnort. Für oder gegen Impfen, pro oder anti Homöopathie – in jedem „Lager“ gibt es sie. Was macht das mit dem Meinungsaustausch in- und außerhalb dieser Gruppen? Es gibt da ein paar Fallstricke, in die man sich leicht verwickeln kann. Weiterlesen

Völlig un-gin-iert

Ihr werdet es alle in eurem Newsfeed gehabt haben: „Gin Tonic hilft gegen Heuschnupfen!“ Mir geht die Behauptung, der abendliche Cocktail sei die Rettung für jeden Allergiker, mittlerweile gehörig auf den Keks. Und weil der Name verpflichtet, gibt’s natürlich einen Post zu dem Thema auf Ein Glas Rotwein.  Weiterlesen

Muss man Liebe beweisen – und wenn ja, wie?

Wie misst man eigentlich Beziehungserfolg? Gar keine so einfach zu beantwortende Frage. Jeder hat da etwas andere Kriterien und diese sind wiederum nicht immer ganz lupenrein zu definieren. Geschweige denn zu messen. Gerade vor diesem schwammigen Hintergrund muss ich mir ja auch die Frage stellen: Sollte ich Beziehungserfolg überhaupt messen? Vielleicht nicht als Privatperson. Da tue ich das sowieso ganz subjektiv und automatisch. Anders sieht es jedoch aus, wenn ich Menschen Beziehungserfolg verkaufe und den Wert meines Produkts überprüfen möchte. Finde ich zumindest. Parship nicht. Genauer gesagt gehen unsere Vorstellungen von Beweisen ein wenig auseinander. Weiterlesen

Daten raus, oder es setzt was

„Ich habe nicht gelogen – ich habe bloß nicht die ganze Wahrheit gesagt!“ Man muss keine Daten fälschen oder Y-Achsen frisieren, um ein verzerrtes Bild einer Sache in die Welt zu setzen. Es reicht vollkommen aus, wenn man über die Dinge den Schnabel hält, die einem nicht in den Kram passen. Das ist sehr menschlich und mal Hand aufs Herz, wir tun das alle im Alltag. Nicht akzeptabel ist das jedoch in der Wissenschaft, und leider passiert auch hier genau das. Der sogenannte publication bias bedeutet, dass Ergebnisse systematisch unter den Tisch fallen. Das ist fatal, wenn man zum Beispiel Arzt ist und Entscheidungen über die richtige Therapie treffen muss, aber nur die Studien zur Verfügung hat, die die Wirksamkeit eines Medikaments berichten – während die, die keinen Effekt finden, in irgendeiner Schublade verrotten.
Auf thebmjopinion wurde jetzt eine Art virtueller Pranger eingerichtet, um die Paper aus eben jener Schublade zu zerren – inklusive der Verantwortlichen. Gleichzeitig werden Methoden, Ergebnisse und klinische Relevanz der jeweiligen Studie besprochen. Weiterlesen

Gutes Zeug – Wissenschaftskommunikation

Meckern ist einfach. Wenn man nicht zufrieden ist damit, wie jemand eine Sache angepackt hat, kann man sich wunderbar wie an einem roten Faden an der Vorgehensweise entlanghangeln und Stück für Stück kritisieren. Das mag auch nötig sein, um Missstände aufzuzeigen oder auf beliebte Fallen hinzuweisen: Anhand von Beispielen aus der Pseudowissenschaft kann ich gut illustrieren, auf welche Warnhinweise man achten kann, um unseriösen Quatsch von Fakten zu unterscheiden.
Dabei darf es aber nicht bleiben, weil das relativ einseitig wäre. Wichtig ist nicht nur, wie man es nicht macht – sondern auch, wie es denn nun richtig geht. Deswegen hier zwei kleine Empfehlungen:

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