Kategorie: shots (Seite 1 von 3)

Shots kippt man runter und dann ist das Spektakel auch schon vorbei – vielleicht brennt’s hinterher noch mal kurz in der Kehle. Diese kurzen Beiträge werfen euch ein paar Kleinigkeiten um die Ohren, von denen man ruhig ein paar mehr auf einmal vertragen kann. Kurze Kommentare, die ein oder andere Empfehlung, vielleicht ein lustiges Katzenvideo. Man weiß nie, was der Abend so bringt.

„Chemikalien“ sagt man nicht

Der Stern hat sich Billig-Pudding angesehen. Und rät jetzt dringend von dessen Kauf ab. Weil da äh … Zutaten drin sind. Nee, die Logik ist mir auch nicht ganz klar. Deswegen habe ich mir zu Recherche-Zwecken einen Billig-Pudding besorgt und werde den Löffel nicht eher abgeben, bis ich zum Grund des Bechers vorgedrungen bin. Weiterlesen

Korrelationen – kalter Kaffee?

Wie immer fühle ich mich wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Getränke durch den Namen meines Blogs besonders verpflichtet. In den letzten Wochen ist Kaffee durch die Medien gegeistert, weil er sich positiv auf die Gesundheit auswirken soll. Aus ganz persönlicher Erfahrung kennt sich jeder Wissenschaftler und vermutlich auch jeder Journalist mit Kaffee aus. Spiegelt sich das auch in der Berichterstattung wieder? Weiterlesen

Warum gesunde Menschen andere Cola trinken als Hirngeschädigte

Es klingt nach dem ultimativen Clickbait-Titel und außerdem furchtbar absurd, aber der Marken-Kampf zwischen Cola und Pepsi kann in Verbindung mit Hirnschäden genutzt werden, um die Verarbeitung von Werbung im Gehirn besser nachvollziehen zu können. Genauer gesagt die emotionalen Komponenten, die ein Markenbild in der Werbung ausmachen.
Das ist nebenbei noch furchtbar unterhaltsam, sodass ich erst mal Feuer und Flamme war von der Methode war – leider ist es nicht ganz so einfach. Ein Einblick in die Kniffligkeit der Neuro-Forschung. Weiterlesen

„Verhaltensmanipulation“ kann so schön sein

Als Psychologe wird man oft gefragt: „Wie bringt man denn Leute dazu, dies oder jenes zu tun?“
Umweltschutz zum Beispiel. Oder den Klodeckel runter klappen.
„Jemanden zu etwas bringen“ klingt schon arg nach Manipulation. Wie stellt man das an? Mahnende Werbeplakate? Subliminale Botschaften über Lautsprecher? Elektroschocks? Es geht auch einfacher: Man sorgt einfach für mehr Möglichkeiten, das gewünschte Verhalten zu zeigen und macht es ein bisschen einfacher und konkreter.

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Challenge (not) accepted? Nachweis-Wettbewerbe von Parawissenschaften

Manchmal wird es Wissenschaftlern zu bunt: Hunderte von Papers, die ein Phänomen nicht replizieren können oder gar in der Lage sind, behauptete Wirkprinzipien zu widerlegen. Minutiöse Ausklamüserungen von Naturgesetzen, die schlussfolgern: Das, was ihr da behauptet, kann gar nicht funktionieren! Das Ergebnis: taube Ohren. Anekdotische Evidenz, also persönliche Erfahrungsberichte, werden oft höher gehandelt als systematische Untersuchungen.
Also, beschließt die Forschung, machen wir das genau so: Wir schaffen einen Einzelfall, der die Debatte (medienwirksam) klären soll! Ein Wirksamkeitsnachweis gegen Preisgeld!
Passt das zum Geist der Wissenschaft? Und wen kann man damit überhaupt überzeugen? Weiterlesen

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