Kategorie: shots (Seite 1 von 2)

Shots kippt man runter und dann ist das Spektakel auch schon vorbei – vielleicht brennt’s hinterher noch mal kurz in der Kehle. Diese kurzen Beiträge werfen euch ein paar Kleinigkeiten um die Ohren, von denen man ruhig ein paar mehr auf einmal vertragen kann. Kurze Kommentare, die ein oder andere Empfehlung, vielleicht ein lustiges Katzenvideo. Man weiß nie, was der Abend so bringt.

Warum gesunde Menschen andere Cola trinken als Hirngeschädigte

Es klingt nach dem ultimativen Clickbait-Titel und außerdem furchtbar absurd, aber der Marken-Kampf zwischen Cola und Pepsi kann in Verbindung mit Hirnschäden genutzt werden, um die Verarbeitung von Werbung im Gehirn besser nachvollziehen zu können. Genauer gesagt die emotionalen Komponenten, die ein Markenbild in der Werbung ausmachen.
Das ist nebenbei noch furchtbar unterhaltsam, sodass ich erst mal Feuer und Flamme war von der Methode war – leider ist es nicht ganz so einfach. Ein Einblick in die Kniffligkeit der Neuro-Forschung. Weiterlesen

„Verhaltensmanipulation“ kann so schön sein

Als Psychologe wird man oft gefragt: „Wie bringt man denn Leute dazu, dies oder jenes zu tun?“
Umweltschutz zum Beispiel. Oder den Klodeckel runter klappen.
„Jemanden zu etwas bringen“ klingt schon arg nach Manipulation. Wie stellt man das an? Mahnende Werbeplakate? Subliminale Botschaften über Lautsprecher? Elektroschocks? Es geht auch einfacher: Man sorgt einfach für mehr Möglichkeiten, das gewünschte Verhalten zu zeigen und macht es ein bisschen einfacher und konkreter.

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Challenge (not) accepted? Nachweis-Wettbewerbe von Parawissenschaften

Manchmal wird es Wissenschaftlern zu bunt: Hunderte von Papers, die ein Phänomen nicht replizieren können oder gar in der Lage sind, behauptete Wirkprinzipien zu widerlegen. Minutiöse Ausklamüserungen von Naturgesetzen, die schlussfolgern: Das, was ihr da behauptet, kann gar nicht funktionieren! Das Ergebnis: taube Ohren. Anekdotische Evidenz, also persönliche Erfahrungsberichte, werden oft höher gehandelt als systematische Untersuchungen.
Also, beschließt die Forschung, machen wir das genau so: Wir schaffen einen Einzelfall, der die Debatte (medienwirksam) klären soll! Ein Wirksamkeitsnachweis gegen Preisgeld!
Passt das zum Geist der Wissenschaft? Und wen kann man damit überhaupt überzeugen? Weiterlesen

Mäh, ihr Schafe! – Gruppeneffekte online

Menschen sind Herdentiere. Das merkt man spätestens im Internet. Auf Fanpages rottet man sich zusammen und für jeden Themenbereich gibt es auch eine Facebook-Gruppe. In den typischen Gruppen für jede Stadt gibt es neben diversen Verkaufsangeboten von Sperrmüll immer wieder mittelschwere Verbal-Prügeleien über tote Tauben auf unerreichbaren Dächern, Feuerwehr-Einsätze, Hubschrauber (ganz wichtig) und natürlich Flüchtlinge. Dort treffen aber auch sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander; homogener sieht es in Gruppen aus, wo die Mitglieder eine Ansicht teilen, nicht nur einen Wohnort. Für oder gegen Impfen, pro oder anti Homöopathie – in jedem „Lager“ gibt es sie. Was macht das mit dem Meinungsaustausch in- und außerhalb dieser Gruppen? Es gibt da ein paar Fallstricke, in die man sich leicht verwickeln kann. Weiterlesen

Völlig un-gin-iert

Ihr werdet es alle in eurem Newsfeed gehabt haben: „Gin Tonic hilft gegen Heuschnupfen!“ Mir geht die Behauptung, der abendliche Cocktail sei die Rettung für jeden Allergiker, mittlerweile gehörig auf den Keks. Und weil der Name verpflichtet, gibt’s natürlich einen Post zu dem Thema auf Ein Glas Rotwein.  Weiterlesen

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