Kategorie: longdrinks (Seite 1 von 4)

Von einem Longdrink hat man wie der Name schon sagt länger was. Alle Posts in dieser Kategorie brauchen entsprechend ein Weilchen, bis man damit durch ist. Dafür sind sie dann auch ein Rundumschlag, bei dem ich so tief ins Glas geschaut habe, wie ich kann. Und ja, das ist immer noch als bildhafter Vergleich zu betrachten.

Wie man statistische Tests kaputt macht

Statistische Tests sind wie Mikrowellen – sie funktionieren nur dann, wenn man die richtigen Dinge reinsteckt. Einige sind aber zum Glück auch sehr gnädig und arbeiten auch dann noch korrekt, wenn man sie ein bisschen ärgert. Bei meinen letzten Simulationen war ich überrascht, wie viel „Ärgern“ so ein Test vertragen kann – und habe mich auf die heilige Mission begeben, den Wilcoxon-Test in die Knie zu zwingen. Es ist ein wenig eskaliert. Seht es euch an!

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Mehr Burger und p-Werte

Zu meinem letzten Beitrag über den p-Wert wurde auf Twitter gefragt: „Hätte man da nicht einen nicht-parametrischen Test anstatt eines t-Tests rechnen müssen? Die Daten sind doch ordinalskaliert.“
Wer jetzt denkt, dass das viele komische Wörter in der Frage sind und der Post vermutlich zu kompliziert ist, ich formuliere das mal um: Habe ich Quatsch gerechnet? Wir überprüfen das. Wieder mit Burgerrestaurants.

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Was der p-Wert (nicht) kann

Selbst außerhalb von Wissenschaft und Statistik hat man schon mal vom p-Wert gehört. Dieses mystische Wesen, von dem alle wollen, dass es kleiner als 0,05 ist. Daran werden dann die Zauberworte „statistische Signifikanz“ festgemacht. Manchmal sieht man merkwürdige Schlagzeilen, in denen die Abschaffung des p-Werts gefordert wird. Was ist dran an der Kritik und – was bedeutet das überhaupt?

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Mehr als Marshmallows

Nach einem kurzen Instagrambeitrag zum Thema intertemporale Entscheidungen mit dem bekannten Beispiels des Marshmallowexperiments habe ich unabhängig voneinander zwei Hinweise darauf erhalten, dass das Experiment gar nicht repliziert werden konnte. Genau genommen dass Selbstkontrolle in der Kindheit gar nicht mit späterem Lebenserfolg zusammenhängt. Habe ich das übersehen und euch von längst veralteter Forschung erzählt? Nein. Hier also ein kurzer Ausflug in die Entscheidungsforschung.

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Was tut die Wissenschaft eigentlich gegen die Krise?

Ich durfte mich auf dem 51. DGPs-Kongress in Frankfurt herumtreiben, der sich unter dem Motto „Psychologie gestalten“ viele Aspekte von Open Science, Wissenschafskommunikation, Fake News und Wissenschaftsstrukturen zur Brust nahm. Dabei war ich selbst überrascht, wie viele vielversprechende Projekte für mehr Transparenz in der Wissenschaft bereits existieren – in meinem Newsfeed findet sich ebenfalls häufiger Schlagwörter wie „Krise!“ als „Lösung“. Deswegen möchte ich einen Teil der Konferenz auch an euch da draußen herantragen. Weiterlesen

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