Monat: Mai 2017

Kiloweise Glück

Eine große Rolle in meiner Motivation, einen Blog zu schreiben, spielt die von meiner Mutter abonnierte Fernsehillustrierte. Sie findet das Fernsehprogramm der auf einen Blick, der Bauer Programm KG zugehörig, einfach am übersichtlichsten. Fair enough. Die Zeitschrift bietet allerdings nicht bloß das Fernsehprogramm, sondern eine bunte Mischung aus Promi-News, Schicksalsberichten, Reportagen über dies und das, Rezepte, Rätsel und allerlei Ratschläge und Tipps für den Alltag, von Versicherung, Stromtarifen und Haushaltstipps über Gesundheits- und Ernährungsratschläge bishin zu Mode- und Familienproblemstellungen. Ich gestehe, ich löse die Rätsel sehr gerne. Da endet meine Sympathie dann aber auch.

Weiterlesen

Data unser im Himmel – Wissenschaft als Ersatzreligion?

Ein Vorwurf, den ich sehr häufig höre ist, dass Wissenschaft letztendlich auch nur eine Religion ist. Dann glaubt man eben den Forschern und Studien anstatt der Bibel – wo ist denn groß der Unterschied? Immerhin mutet diese abgegrenzte Community im Elfenbeinturm mit ihren Konferenzen, ihrer eigenen Sprache und dem willkürlichen Wandel ihrer unverständlichen Theorien fast schon einer Sekte an. Und wie vehement diese Wissenschaftler ihre Meinung verteidigen! Die sind gar nicht offen für Einflüsse von außen oder alternative Standpunkte. Das ist doch dasselbe wie ein religiöser Fanatiker, oder nicht? Weiterlesen

Der Psycho in der Familie

Um bei der Metapher von Tante Hildes Geburtstagsfeier zu bleiben: Besonders pikant wird die Situation, wenn mein Studium ins Spiel kommt. Gestatten: Psychologie-Studentin, in ein paar Wochen gibt’s eine Rose, äh, den Bachelor, meine ich.

Na, Lust eine Runde Klischee-Bingo mit mir zu spielen? Ich mache ja „was mit Menschen“, entsprechend kann ich „Gedanken lesen“, „analysiere“ meine Mitmenschen pausenlos und vergebe jetzt schon mal Plätze auf meiner zukünftigen „Couch“. Was den Leuten sonst noch im Kopf rumschwirrt ist allenfalls der knackige NC, womöglich verbunden mit dem geplatzten Traum des eigenen Psychologie-Studiums.
Vielleicht ist es eine ganz gute Idee, die gängisten Mythen über mein Studium hier mal zu listen, denn dann kann ich bei Tante Hildes nächster Feier einfach auf den Blogeintrag verweisen, anstatt dieselbe Leier wieder und wieder runterzunudeln. Weiterlesen

I’m fun at parties – Das Problem mit dem Rotwein.

Ich bin ein großartiger Partygast. Insbesondere, wenn es um Familienfeiern geht.

Willkommen also auf meiner ganz persönlichen Reise durch Tante Hildes Geburtstagsfeier, oder um es weniger metaphorisch auszudrücken: Die Welt der Pseudowissenschaften und der Wissenschaftskommunikation. Beide Themen driften nämlich, so scheint es mir, auf Familienfeiern ihrem katastrophalen Höhepunkt entgegen; umso drastischer mit steigendem Alkoholkonsum. Sobald ich das durch die Ethikkommission gebracht habe, kann ich sicher auch experimentelle Daten zu dieser Behauptung liefern. Weiterlesen

© 2018 Ein Glas Rotwein

Theme von Anders NorénHoch ↑